Winterzeit Streusalz und seine Auswirkung auf Tiere

Winterzeit, Glatteis und andere Gefahren.

Zur Winterzeit wird wieder vermehrt Natriumchlorid und andere Salze im ganzen Land auf unsere Straßen, Gehwege, Treppen und Hofeinfahrten verteilt. Ob Privatpersonen oder Kommunen, jeder greift zum Salz wenn es draußen klirrend kalt und glatt wird. Sage und Schreibe bis zu 4 Millionen Tonnen Streusalz (lt.Umweltbundesamt) werden jährlich auf unseren Straßen verteilt. Eine erschreckende Zahl die der Umwelt extrem Schaden zuführen kann. Nicht nur Bäume, Pflanzen werden an den Wurzeln unterirdisch beschädigt, auch oberhalb sammelt sich das Streusalz und macht den Boden sauer.

Die Nährstoffversorgung von Bäumen wird nachhaltig beschädigt und verschlechtert sich von Jahr zu Jahr. Für Tierfreunde und Hundehalter ist diese Jahreszeit ein wachsendes Problem, das in den nächsten Jahren noch zunehmen könnte wenn sich nicht bald andere Alternativen auftun. Der gesalzene Untergrund auf Wegen und Straßen ist für unsere Tiere äußerst schädlich, vor allem in Städten werden vermehrt solche Fälle gemeldet. Teilweise werden danach Tierärzte überrannt weil extreme Entzündungen an den Pfoten der Tiere behandelt werden müssen. Durch die Zeh-Zwischenräume wird das Salz in den Haushalt getragen, auch die mechanische Reibung des Salzes führt dazu das Entzündungen und schmerzvolle Reizungen auftreten und das Tier sich an den Pfoten leckt. Dies führt wiederum zur übermäßigen Wasseraufnahme, dadurch steigt die Urinmenge und führt manchmal dazu, dass Tiere nicht mehr stubenrein bleiben.

Es ist also Vorsicht geboten, denn bei verschiedenen Salzmischungen sind stärkere Probleme oder Vergiftungen des Tieres nicht ganz auszuschließen. Beobachten Sie auf jeden Fall beim Gassi gehen Ihr Tier genau und meiden Sie Straßen bei denen sehr viel Streusalz aufgetragen wird. Sollten sie oben genannte Auffälligkeiten bei Ihrem Tier feststellen, so zögern Sie nicht einen Tierarzt aufzusuchen.